ATMEN

Infos

Wer will heute noch ein Kind? Die Erde ist überbevölkert, die Rohstoffe werden knapp, die Wirtschaft kollabiert. Ein Einwand folgt dem nächsten, als sich ein junges Paar an der Kasse bei Ikea die Frage nach einem Baby stellt, das sich beide dennoch wünschen. Doch sollten nicht gerade gute, verantwortungsbewusste Menschen, die Fairtrade kaufen, den Müll trennen und Filme im Original mit Untertiteln schauen, darauf verzichten, durch ihre Vermehrung zum Untergang des Planeten beizutragen? Oder gilt das genaue Gegenteil? Und wie verändert ein Kind das eigene Leben, welche Einschränkungen bedeutet es, im Beruf wie in der Freizeit? 

In einem zeitlich raffiniert verschachtelten Dialog, der zwischen zwei Repliken manchmal ganze Jahre überspringt, verhandelt Duncan Macmillan in Atmen von der Wiege bis zum Grab leichthändig die großen Daseinsfragen. Von Panik über Euphorie bis zu Ernüchterung reicht die Skala der Gefühle, wie sie fast jeder aus eigener Erfahrung kennt. 

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg. 
Übersetzung von Corinna Brocher.


Kartenpreise und Reservierung

Die Kartenreservierung erfolgt direkt über das Theater Spielraum.

Preise:

Normalpreis: 20€

Ü60 & Ö1Club: 18€

U30: 14€

Telefon: 01 713 04 60

Termine

  • Premiere
  • » 09.09.2021 - 19:30 Uhr

  • » 10.09.2021 - 19:30 Uhr
  • » 11.09.2021 - 19:30 Uhr
  • » 14.09.2021 - 19:30 Uhr
  • » 15.09.2021 - 19:30 Uhr
  • » 16.09.2021 - 19:30 Uhr
  • » 17.09.2021 - 19:30 Uhr

  • Derniere
  • » 18.09.2021 - 19:30 Uhr



Spielort

Theater Spielraum
Kaiserstraße 46, 1070 Wien
office@theaterspielraum.com
+43 1 713 04 60
Spielraum logo Kopie v2

Das Theater SPIELRAUM steht für professionelles Literatur- und Schauspielertheater.
Wir widmen uns der Entdeckung und Wiederentdeckung von Stücken oder Stückprojekten mit konkret gesellschaftspolitischem Inhalt und setzen uns dabei respektvoll und neugierig auch mit klassischen Theatertexten auseinander.
Mehr ...

Bilder

Plakat Atmen 59A7792 Kopie v2 59A7813 Kopie 59A7842 Kopie v2 59A7882 Kopie v2 59A7897 Kopie 59A7943 Kopie v2 59A8037 Kopie v2 59A8059 Kopie 59A8067 Kopie 59A8078 Kopie 59A8085 Kopie 59A8091 Kopie Flyer Rueckseite IMG 09082021 102554 500 x 333 pixel

Menschen

Schauspiel

Lara  Bumbacher
© Barbara Maria Hutter
Lara Bumbacher

1995 in der Schweiz geboren. 

Nach ihrer Matura und Praktika am Luzerner Theater und am Theater Tuchlaube Aarau arbeitete sie ein Jahr lang als Chorsprecherin am Schauspielhaus Zürich und durfte mit Regisseuren wie Jan Bosse, Stefan Pucher und René Pollesch arbeiten. Nach einer Stückentwicklung an der Jungen Bühne Bern, zog Lara nach Wien, wo sie ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss absolvierte. Neben dem Studium arbeitete sie als Volontärin mit dem Kollektiv InnerCercle an der Offenen Burg des Burgtheaters und hat am Stück die dahindämmernden der WienerBrut als Autorin und Schauspielerin mitgewirkt. Im September 2020 schloss sie die Schauspielschule mit dem staatlichen Schauspieldiplom ab.

Clemens  Fröschl
© Fabian Steppan
Clemens Fröschl

1997 in Wien geboren. 

Schon während der Schulzeit sammelte er Erfahrungen am Theater und als Schauspieler. Nach der Matura folgte ein Praktikum beim Theater zum Fürchten, wo er auch als Regieassistent und Inspizient arbeitete. Es folgte die 

Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss (Bühnenreifeprüfung 2020). Ensemblemitglied bei Shakespeare in Mödling (zuletzt zu sehen bei Liebes Leid (ver)Lust und Shakespeare einmal anders); Dreharbeiten für den ORF (Copstories) und das SAE Institut. Mehrere Produktionen am Theater Scala Wien und dem Stadttheater Mödling sowie Theater im Bunker. Zuletzt zu sehen in Feuerschlange im Theater Spielraum, Höllenangst beim Lastkrafttheater und Windstärke 21 bei Shakespeare in Mödling. 

 

Inszenierung

Nicole Metzger
Nicole Metzger

Studium der Theaterwissenschaft und Romanistik, Schauspielschule Krauss, am Theater SPIELRAUM als Haus- und Produktionsdramaturgin, als Schauspielerin (u.a. in Kleiner Mann - Was nun, Homo Faber, Bonjour Tristesse, Die Schwärmer) und Regisseurin ( u.a. Antigone, Ödipus, Angst, Welten von gestern, Eine blassblaue Frauenschrift, Das Gemeindekind) seit 2002 auch Co-Leiterin. Wissenschaftliche Publikationen, u.a. Alles in Szene setzen, nur sich selber nicht – der Regisseur Leopold Lindtberg (Braumüller/ editions theaterkultur, Wien/Basel 2002), seit 2007 Unterrichtstätigkeit an der Schauspielschule Krauss.